Den Desktop stets zur Verfügung
13/06/2007
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Jürgen Kuster von iCUBE Network Solutions im Interview mit der Tageszeitung "der Standard". Auf Seite 13 der Ausgbe vom 12. Juni 2007 berichtet die Tageszeitung "der Standard" über iCUBE Network Solutions, Jürgen Kuster stand Rede und Antwort: OOS nennt sich das Produkt, mit dem das fünfköpfige Gründerteam um den 26-jährigen Jürgen Kuster dem World Wide Web ein "maximales Ausmaß an Usability und Intuitivität" geben möchte. Das "Online Operating System" ist "ein virtueller Schreibtisch" im Netz, der "in Verhalten und Aussehen dem von zu Hause gewohnten Desktop" gleicht. Und für alle User zur kostenlosen Benützung bereitsteht. Derzeit sind die IT-Profis, die unter dem Namen iCUBE Network Solutions agieren und mit etlichen Freelancern zusammenarbeiten, noch auf der Suche nach einer geeigneten Rechtsform für das entstehende Unternehmen. "Vermutlich eine GmbH mit fünf gleichberechtigten Gesellschaftern", sagt Kuster. Seit März ist die öffentliche Testversion des OOS online. Neben einem Datei-Manager, der unter anderem die flexible Freigabe von Dateien für andere Benutzer ermöglicht, stehen ein Mediaplayer, ein Textverarbeitungsprogramm und ein Image-Viewer als Kernfeatures zur Verfügung. Zudem kann man sich mit diversen Spielen vergnügen und das Aussehen des Online-Betriebssystems den eigenen Präferenzen anpassen.An Webspace stellen die OOS-Macher momentan 100 MB zur Verfügung. Bis Herbst soll dieser auf 1 GB anwachsen, und zudem wird das System Instant Messaging, Kontakt- und Terminverwaltung, einen Freemail-Account und weitere Funktionen umfassen. Finanzieren soll sich das Ganze über Werbung sowie den Einsatz des zugrunde liegenden Frameworks "in der Entwicklung von modernen, browserbasierten Unternehmenslösungen". Somit stehen Auftragsentwicklung und Beratung als weitere konkrete Ziele der iCUBE-Unternehmergruppe fest. Dass gerade im Internet die Gefahr besteht, andere Programmierer könnten mit ähnlichen Ideen schneller erfolgreich sein, ist Kuster klar. "Wir werden durch Qualität und interessante Anwendungen bestehen." Derzeit seien ihm an die 20 "derartige Lösungen" bekannt, wobei er zehn als "ernsthaft" einstuft. "Konsistente Anwendungen und ein konsistentes Aussehen" seien weitere Merkmale des OOS, die "schwerfällige Bedienung" und der wenig ansprechende Auftritt vieler Web-Applikationen ist Kuster ein Dorn im Auge. Als weiteres Standbein fungiert das Online- Quiz Trivity. Dabei können User "live und in Echtzeit" Fragen beantworten und wöchentlich tolle Preise gewinnen. "Schön war, dass wir 2006 für beide Projekte eine Förderung der Internetprivatstiftung Austria erhielten", freut sich Kuster. Die Weiterentwicklung erhielt so noch mehr Rückenwind. |
